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Berlin, 31. Mai 2008
 
Klassentreffen ohne Ende
 
Es gibt Schulfreunde, die sich als komplette Klasse seit über 45 Jahren bislang nie aus den Augen verloren, und dies ist wohl eine Besonderheit. Einer solchen Klasse gehöre ich an.
 
                                                                                                       Treffen zum 40-jährigen in Solingen-Ohligs
 
 
Wir waren damals im Jahre 1963 zwölf Abiturienten in der Oberprima b des Humboldt-Gymnasiums, einer reinen Jungenschule in Solingen. Für jeden von uns gab es starke und schwache Fächer und ein Jeder war irgendwie ein fachbezogener "Einzelkämpfer". Unser junger neuer Lehrer Rudolf Reis hat seine Schützlinge und seine erste Abiturklasse alle durch die Reifeprüfung gebracht.
 
Seit 1963 treffen wir uns mindestens einmal im Jahr. Unserem Alterspräsidenten, einem ehemaligen Personalsachbearbeiter bei der damaligen Oberpostdirektion in Düsseldorf, verdanken wir unseren Zusammenhalt. Dieser konnte in seinen Arbeitspausen telefonisch stets auf unsere "Kundenadressen" zugreifen.
 
Seit vielen Jahren sind auch zusätzliche regelmäßige Sommertreffen mit den geneigten Ehefrauen üblich. Dabei geht der Gesprächsstoff niemals aus. In Köln, Hannover, Bielefeld, Münster, Mönchengladbach, Düsseldorf, Berlin und Leichlingen finden die Zusammenkünfte nach rechtzeitiger Vorbesprechung im Wechsel statt. Ein bisschen Kulturprogramm, nettes Beieinandersitzen und ein Abendessen gehören dazu.
 
Alle haben den gleichen Schulabschluss, das Abitur, und sind in einer Zeit groß geworden, als dieser sehr viel wert war. Die Türen zu allen Berufen standen uns Abiturienten damals meist offen. So ist das inzwischen ja längst nicht mehr. Jeder von uns hat seinen beruflichen Weg  gefunden, vom Chefarzt, Anwalt, Ingenieur, Lehrer bis hin zum Apotheker, Jazztrompeter und zum freischaffenden Gesangs- und Gitarrenkünstler.  
 
Unser Klassenlehrer, inzwischen erst 78 (er war damals recht jung), reist bisweilen extra aus Mainz mit dem Zug an, um sich unseren Treffen anzuschließen. Leider mussten wir schon recht früh den Tod von drei Kameraden beklagen. Einer verstarb sogar bereits kurz nach dem Abitur nach längerer Krankheit.
 
Im Sommer 2007,  am 14. Juli, traf sich unsere "große Familie" erneut in Köln bei einem unserer Klassenkameraden. Highlight war eine sachkundige Führung durch den Kölner Zoo. Vor einigen Jahren fand sich ein "harter Kern" unserer Gruppe sogar einmal in Norwegen im Blockhaus eines unserer Klassenkameraden ein. Eine vollständige Dokumentation aller unserer Klassentreffen in so vielen Jahren würde den Rahmen dieses Berichts sprengen und müsste aus den Erinnerungen der gesamten Gemeinschaft erst einmal zusammen getragen werden.
 
Kölner Treff 14.Juli 2007
 
Im vorigen Jahr 2008 waren wir Ende Mai auf Einladung von Helmut Kruse an einem Wochenende zum zweiten Mal nach über zehn Jahren in Berlin.
 
Neben der Besichtigung des Technikmuseums stand diesmal ein ausgewogenes körperliches Fitnessprogramm bei schönstem Wetter bis zu dreißig Grad auf dem Programm: Draisine-, Konferenzfahrrad- und Trampelboot fahren in Zossen.
 
Das machte  natürlich besonderen Spaß, dessen körperlichen Nachklang wir in Form von Kater der Gesamtmuskulatur und allgemeiner Müdigkeit erst nach unserer Rückkehr mit Macht zu spüren bekamen. Wieder mal ein Höhepunkt in der langen Kette unserer regelmäßigen Jahrestreffen. Danke, Helmut und Christel für dieses tolle Wochenende!
 
 
Roman hat neu gebaut. Alles selbst gemacht! Er sagte: "Ich benötige einfach nicht mehr Platz, wenn ich im Garten gearbeitet habe. Außerdem ist dies ein Ausweichplatz für unsere Klassentreffen, falls es einmal "eng" wird. 
 
Inzwischen haben auch die letzten von uns ihren Ruhestand erreicht. Aber mehr Zeit als gewohnt werden wir für die "Wahlfamilie", die zurzeit noch aus neun von vormals zwölf Ehemaligen besteht, wohl kaum aufbringen können, da jeder seine Hobbys besitzt, denen er sich nach der Pensionierung verstärkt zuwenden dürfte. Längst tragen unsere Computer dazu bei, dass wir uns auch virtuell nicht aus den Augen verlieren - wo wir auch gerade sind, denn 88 % von uns besitzen eine E-Mail-Adresse.
 
 
 
Unser nächstes Klassentreffen ist bei Günter
am 12./13. September 2009 in Münster.
 
 
 
                            Back to the roots: Vor dem Abi 1963
 
 
                                     
 
Er   ich
wir
 
Es bedarf gewiss einer längeren Zeit des Miteinanders in einer Band um zu sagen, mit den meisten Seite an Seite gespielt zu haben. Davon konnte unser Klassenkamerad und Freund Erich "ein Lied singen" oder besser: ein Trompetensolo hinlegen.
 
Diese CD belegt, dass sich Musik mit ihren Stilelementen nicht festlegen muss. Musik bietet stets Motivationen für neue Arrangements und kreative Orchestrierungen ihrer Melodien, die sich - wie hier fast exemplarisch zu hören - durchweg am Zeitgeist, der den Geschmack bestimmt, und den finanziellen Möglichkeiten, u.a. der Rundfunkanstalten, orientieren.
 
Das "Sidewalk Hot Jazz Orchestra" - "swingin´along" - und das Orchester Harry Hermann - "in symphony" -  ein längst überfälliges Treffen. Denn die Musik verbindet, auch im Nachhinein, trotz aller stilistischen Gegensätze, trotz Zeitgebundenheit und vor allem: über den Tod hinaus.
 
Danke Erich! Danke Harry! "Musik ver-bindet", weil sie bindet.
 
Hörbeispiele: www.hoffydirect.de
 
 
 
 
 
 
 
 
 
HEXENWETTER
 
Chansons und mehr
 
 
   
 
texte, kompositionen, hörbilder, gesang, rezitation, gitarre, keyboards, tonaufnahmen, mastering: wulf hühn
 
Unser Klassenkamerad
Wulf Hühn im "Größenwahn Tonstudio" Hannover
 
Wulf Hühn ist inzwischen verstorben
 
 
 
 
Unser Klassentreffen in Münster bei Günter Breithardt
 
12.-13. September 2009
 
Interessante Stadtführung, teils in "Masematte"
 
Sehr gute Verpflegung durch Lisbeth und Günter
 
Sehr gute Stimmung mit sportlichen Aktivitäten (Marathonlauf)
 
"Lisbeth und Günter waren großartige Gastgeber, die sich durch den Trubel, den wir in ihr  Haus brachten, nicht aus der Ruhe bringen ließen. Und das, obwohl Günter mehr als einmal seinen Lieblingsstuhl oder -Sessel von uns besetzt fand. Schon der Imbiss zur Begrüßung war die Reise nach Münster wert. Busfahrplan und Tickets waren vorbereitet, so dass wir, ohne uns zurecht finden zu müssen, in die Innenstadt kamen, wo schon wieder Essen und Trinken auf uns warteten. Diesmal war Tim Richter unser Gastgeber, mit Pumpernickel und Korn vom Löffel (wer weiß, was er sonst noch alles im Rucksack hatte?!). Am Abend gab es neben Geburtstagswein ein "All you can eat-Grillfest" vom Feinsten. Wir fürchten nur, dass Günter im Anschluss an unser Treffen noch häufiger der Grill anfeuern musste - ganz alleine ohne unsere Hilfe. Und zu später Stunde mussten wir feststellen, dass Günter mit seiner Pensionierung die Schulmedizin verlassen hat und Bluthochdruck mit einem Schneebesen behandelt!
 
Kurz: es war ein Treffen, das unserer o1b in vollem Maße gerecht wurde. Herzlichen Dank an Lisbeth und Günter und allen anderen Beteiligten unsere besten Grüße!" (aus einem Rundbrief von Peter)
 
 
 
Ein herzliches Dankeschön!
 
Unser darauffolgendes  Männertreffen "Im alten Speicher" am 19. Dezember 2009
haben wir wieder genossen. Längst Vergangenheit!
 
Unser nächstes Treffen ist für
 
Dienstag, den 17. August 2010
 
geplant.
 
Besuch der Künstler - Kulturinsel Hombroich bei Neuss
 
Anschließend Treffen bei Lutz in Solingen mit offenem Ende
 
 
Kultur, Kultur - was ist das nur? (Anatol Herzberg)
 
Natur, Kultur ist Freude pur! (Lutz Geißler)
 
 
 
Jährliches Klassentreffen 2010 der Oberprima 1b des Jahres 1963
 
Am Dienstag, dem 17. August 2010, folgten wir alle der Einladung von Lutz und Angelika in Solingen. Vollzählig durften wir auch Herrn Reis in unserer Mitte begrüßen. Der Besuch der Insel Museum Hombroich wurde trotz vorausgehender meteorologischer Bedenken zum vollen Erfolg. Vor allem das architektonische Konzept des Museums wurde uns durch eine fachkundige Führung näher gebracht.
 
In Solingen erwartete uns dann ein italienisches Bufett vom Feinsten. Es schmeckte so hervorragend wie es aussah und wir können uns nun deswegen umsomehr auf unser diesjähriges adventliches Treffen bei "Mamma Rosa" freuen, woher es stammte. Wir treffen uns dort am Samstag, dem 18. Dezember 2010,  ab 19 Uhr.
 
In memoriam unserer drei Verstorbenen griffen wir zum ersten Mal eine Sitte der Italiener auf und besuchten Erich auf dem nahe anbei liegenden Friedhof. Dort tranken wir in relativ lautem Gedenken einen Schnaps und schlossen in Gedanken auch Michael und Bernhard ein. Erich wird´s gefreut haben!
 
Der Abend verlief in froher Runde bei Lutz und Angelika mit zielbewusstem Griff in die Schatzkiste ihrer Weine, wobei die Probierwilligkeit nur bei denen starke Einschränkung erfahren musste, die ihren Führerschein für die Rückkehr noch benötigten. Im Austausch von Erinnerungen und Anekdoten mit Einlagen von Wulfs Gesangs- und Gitarrenvorträgen hielt unsere Runde an diesem Abend noch lange aus, eine Truppe, die trotz der Unterschiedlichkeit der einzelnen Kameraden und Kameradinnen über so viele Jahre hinweg einen solchen Zusammenhalt bewiesen hat. Lutz und Angelika: Danke!
 
 
Unser drittjüngstes Klassentreffen, während wir immer älter werden
 
 
Solingen-Ohligs, 18. Dezember 2010
Mamma Rosa
 
 
Ein neues Klassentreffen fand am Samstag, dem 2. Juli 2011, bei Roman in Düsseldorf-Benrath statt.
 
Leider war unser Klassenlehrer diesmal nicht dabei. Ansonsten waren wir vollzählig versammelt, so wie es etwas eingeschränkt nach 48 Jahren möglich ist. Die Vorbereitung für unseren Besuch des Museums für Europäische Gartenkunst im Benrather Schloss hatte Roman perfekt arrangiert. Eine fachkundige Führung schloss den Bogen vom ägyptischen Garten fast bis zum Golfrasen unserer Zeit. Der englische Garten bildete einen würdigen Abschluss. Gegen 17 Uhr wurde das Museum dicht gemacht - welcher Engländer möchte wohl auf seine Teezeit verzichten, die ja eigentlich schon früher am Nachmittag beginnt? Allerdings verzichteten wir einvernehmlich auf eine "Tea-Party" bei Roman. So konservativ sind wir alle nicht.
 
Den Abend bei Roman und Ingrid genossen wir unter einem bayrischen Themenkomplex, da der Urheber ursprünglich aus Bayern stammt. So gab es hopfige Getränke ohne Einfuhrbeschränkung aus Kempten sowie echten selbst produzierten Leberkäs, dessen Konsistenz wir im Internet durch ein zwischenzeitliches Googlen hinterher besser verstanden als vorher. Es gab aber auch dann keine nachträglichen Bedenken bezüglich der Verträglichkeit der eingenommenen Mahlzeit, zumal ja auch noch selbst hergestellter Kartoffelsalat mit oder ohne Gurkenzusatz zusammen mit selbst geraspeltem Rettichsalat magenversöhnend wirkten. Dazu später ein guter Weiß- oder (und) Rotwein.
 
Führungen durch Romans Keller riefen in uns Affinitäten zum "Prinzip Hoffnung" wach. Man soll nicht verzagen, sich bei den heutigen Anforderungen an Effizienz und Schöpfertum  derartige Räume der Ordnung und des technischen Entgegenkommens zur eigenen Selbstverwirklichung zu schaffen. Gut wäre, wenn sich unsere Sprachlosigkeit bald in eine eigene diesbezügliche Aktivität verwandeln würde. Wir sind ja schließlich mit zunehmendem Alter immer intensiver auf der Suche nach neuen oder ergänzenden Lebensinhalten und Prioritäten.
 
Danke nochmals an Roman und Ingrid für diesen denkwürdigen Tag! Wir denken nun bereits an unser Fünfzigjähriges in knapp zwei Jahren. Vorher, 2012, treffen wir uns jedoch erst einmal alle in Kempen am Niederrhein. Diese Gegend ist sehr weit und somit weitgehend unbekannt sowie der Verfasser dieser Zeilen, der bisweilen einfach zu weit geht.   CIAO
 
 
 
Da sind wir wieder alle vollzählig zusammen: Peter, Wulf, Günter, Udo, Roman, Lutz, Helmut, Friedemann und Klaus (v.r.). Adventstreffen in Solingen-Ohligs bei "Mamma Rosa" am 17. Dezember 2011 ab 18 Uhr.
 
Solingen wird nun wieder verstärkt zum Center unserer o1b. Helmut kehrte nach vielen Jahren von Berlin in seine Heimatstadt zurück und Düsseldorf, Leichlingen, Köln und Kempen sind nicht weit davon entfernt. Nur Bielefeld, Hannover und Münster liegen noch immer außerhalb des Klingenstadt-Dunstkreises. Neben unserem köstlichen Essen und Trinken, das wir in gewohnter Weise genossen - allerdings doch auffallend gesundheitsbedachter ausgesucht (z.B. Fisch mit Reisbeilage, Mineralwasser statt Wein) - nehmen natürlich altersbedingt Geschichten über Knie, Rücken und Schwindelattacken immer mehr Raum ein.
 
Eine Besonderheit dieses Abends war, dass Udo Zeitungsausschnitte aus Schulzeit und Abitur mitbrachte. Sein Vater hatte diese in jüngeren Jahren (er wäre jetzt schon über 100) akribisch ausgeschnitten und gesammelt. Das waren für uns Leckerbissen der ganz besonderen Art und ich zum Beispiel wurde drastisch mit meinen Gedächtnislücken an die damalige Zeit vor und nach dem Abitur konfrontiert. So erinnerte ich mich nicht mehr daran, dass ich damals bereits vor dem Abitur den Beruf eines Komikers ausübte.
 
Unsere Klassentreffen dürfen nun auch immer mehr den Charakter von Krisengipfeln der G 9A (Gymnasiaten der Neun Aufrichtigen) annehmen, wobei glücklicherweise eigene Krisen noch nicht die Hauptrolle spielen, sondern unsere Sorgen über die uns verunsichernden äußeren Krisen. Aber we kept immer schon a rüttelt Maß an Optimism. Das soll so bleiben.
 
Zukünftig eventuell zu erwartende gesundheitliche Beschwerden (wir werden nicht jünger. Ach was!) wollen wir möglichst wenig mit der  Identifikation unseres Ichs in Verbindung bringen. Beispiel: Der Doktor fragt: "Wie geht es Ihnen"? "Bestens, Herr Doktor!"  "Bestens? Sehen Sie sich mal ihr Bein an! Da sagen Sie, es geht Ihnen gut?"  "Herr Doktor, bin ich mein Bein? Das kann mich mal! Ich fühle mich prächtig"!
 
In diesem Sinne fröhliche Weihnachten und einen guten Start in ein gesundes und krisenfestes Neues Jahr, in dem wir uns hoffentlich alle am 9. Juni bei Klaus und am 15. Dezember bei Mamma Rosa wiedersehen.
 
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49
 
Klassentreffen am Samstag, dem 9. Juni 2012, bei
 
Klaus und Gunhild
 
in Kempen
 
 
In bester Stimmung und gut gelaunt trafen wir uns vollzählig (insgesamt 17 Personen) gegen 14 Uhr im Hotel "Papillon" an der Thomasstraße in Kempen. Dort konnten wir bis spät in die Nacht hinein einen kleinen Saal für unser Treffen nutzen. Roman stellte den "Mercedes unter den Keyboards" auf und versorgte uns mit stimmungsvoller Caféhaus- Musik. Unser Gitarrist stellte uns ein erstes Lied zur "Klampfe" vor. Bei Torte und Kaffee holten wir zunächst einmal die wichtigsten seit einem Jahr "unterdrückten" Gespräche in kleinen Gruppen nach. Unser Stadtführer, Herr Georg Strasser, gesellte sich bald dazu. Durch Klaus´Publikationen war dieser für alle kein Unbekannter mehr. Somit waren wir mit ihm quasi per "Du".
 
Nach dieser Stärkung ging es gegen 16 Uhr los zu der angekündigten zweieinhalbstündigen Stadtführung, die dann über drei Stunden dauerte, weil wir durch unser Interesse Herrn Strasser erst richtig in Schwung brachten. An der "Kurkölnischen Landesburg" entstand dann unser vollständiges Gruppenbild. Der ehemalige Leiter des Kempener Gymnasiums "Thomäum" verstand es zudem, unsere Lateinkenntnisse ein wenig aufzufrischen. Verhaltener Stolz auf unsere hochgespülten Lateinerinnerungen bekamen sofort einen Dämpfer, als Herr Strasser durchblicken ließ, dass man ja erst mit Griechisch ein ganzer Mensch sei.
Nun haben wir alle erfahren, wer Thomas von Kempen eigentlich war, der die berühmte "Nachfolge Christi" schrieb, und dass Kempen eine echt sehenswerte Stadt ist, die ihre Stadtrechte 1294, also sehr zeitnah zu denen von Düsseldorf erhielt. Ein kurzer Besuch der Kempener Probsteikirche rundete die äußerst interessante und kompetente Führung durch Kempen ab und fand ihr würdiges Ende am Thomasdenkmal auf dem Kirchplatz.
 
Klaus hatte das Kalt-Warm-Buffet ausführlich per E-Mail beschrieben, aber die Wirklichkeit übertraf dann doch noch manche entwickelte Erwartung. So fand nach jenen Strapazen der bekannte "Gang zum Buffet" gleich mehrmals statt. Das Hotelpersonal beeindruckte durch freundlichen und gleichzeitig professionellen Service.
 
Mehrfach hatten unsere Musiker nun Gelegenheit, Bekanntes und Neues zu musizieren und sogar gemeinsam aufzutreten. Zum Glück gab es aber auch Pausen, damit wir uns unterhalten konnten. Mit Erleichterung konnten unsere Fußballfreunde den Ausgang des Spiels der Deutschen Mannschaft gegen Portugal wahrnehmen, obwohl sie dadurch in keiner Spielphase vom Hocker gerissen wurden.
Eine späte Eisbombe mit Obstsalat warf so manchen Vorsatz der Enthaltung nach Erreichen einer dräuenden Übermaßgrenze über den Haufen, fügte sich aber passend ein in den gesamten Stimmungsgenuss des Abends.
 
Zu unserer ganz großen Freude hat Rita angekündigt, zum Klassentreffen im Sommer 2013 nach Solingen einzuladen. Wir freuen uns schon jetzt darauf, zumal wir alle "50" werden!
 
Nebenbei gab es diesmal den Effekt, dass wir zur "Neunundvierzig" in Kempen ein weiteres Mitglied zu unserer Gemeinschaft hinzufügen konnten: Gunhild, Klaus´ Frau. Außerdem war es in all den vielen Jahren das erste Klassentreffen in Kempen, in welcher Stadt Klaus bereits als ehemaliger Solinger seit 1970  wohnt. So bestand auch ein echter Nachholbedarf. Und jeder aus der Klassengemeinschaft konnte nun nach dem Kennenlernen dieser Stadt Klaus Ausspruch nachvollziehen:
 
"Hier habe ich mich immer wohl gefühlt
und will auch nie mehr von hier weg".
 
 
Klassentreffen, das nächste...
 
 
Am Samstag, dem 15.12.2012
 
Zum dritten Mal beim"Mamma Rosa" in Solingen
 
 
 
Weitere Informationen und
Aktualisierungen
zu den Klassentreffen der O1b 1963 unter